Was ist … Breathwork?


Breathwork ist mehr als nur Atmen.

Der Begriff Breathwork – Atemarbeit — steht für unterschiedliche Methoden der Atembeobachtung und der bewussten Atemveränderung.

Breathwork kann Lebensqualität, Lebensenergie und Lebensfreude steigern.



Breathwork ist nicht neu

Breathwork mag derzeit ein Trend sein, aber die Arbeit mit dem Atem hat eine sehr lange Tradition.

Das Wissen über die Kraft des bewussten Atmens und bestimmte Atemtechniken ist teilweise tausende Jahre alt und in vielen Kulturen verwurzelt (z. B. Pranayama, Sufismus, Taoismus, Schamanismus).

Moderne Breathwork-Methoden haben ihren Ursprung in den 1960er und 1970er Jahren und entstanden vor allem im Kontext von therapeutischen und spirituellen Ansätzen des Westens (z. B. Holotropes Atmen, Rebirthing, Buteyko).


Die Kraft des bewussten Atmens

Atmung als Anker

Bewusstes Atmen hilft uns, innerlich anzukommen. Über den Atem können wir uns mit uns selbst und dem Hier und Jetzt verbinden.

Atmung als Spiegel

Jeder Mensch hat sein eigenes individuelles Atemmuster – ähnlich einem Fingerabdruck.

Die Art und Weise wie wir atmen, spiegelt unser Leben und unsere Erfahrungen wider und gibt Aufschluss über den Zustand unseres Nervensystems.

Atmung als Regler

Bewusstes Atmen wirkt wie eine Fernbedienung direkt auf unser Nervensystem ein.

Mit Hilfe von Atemtechniken können wir unser Nervensystem regulieren und uns aktivieren, beruhigen oder ausgleichen.

Atmung als Schlüssel

Die bewusste Veränderung unseres Atemverhaltens beeinflusst unser mentales, emotionales und körperliches Wohlbefinden.

Verändere deine Atmung — und du veränderst, wie du denkst, fühlst und handelst.


 

Zwei Hauptkategorien von Breathwork

Die Welt des Breathworks mit ihren verschiedenen Formen, Ansätzen und Ausrichtungen kann oft unübersichtlich wirken.

Intesoma® Breathwork hat für mehr Klarheit Breathwork in zwei Hauptkategorien unterteilt:

  • Regulierende Atemtechniken

  • Transformatives Atmen

Regulierende Atemtechniken

Mit regulierenden Atemtechniken können wir unser Nervensystem regulieren. Diese Techniken können beruhigend, ausgleichend oder aktivierend wirken, z.B.:

  • Beruhigend (z. B. Summen, verlängerter Ausatem)

  • Ausgleichend (z. B. Kohärenzatmung, Boxatmung)

  • Aktivierend (z. B. Kapalabhati, verbundener Atem)

Optimal Atmen

Durch eine tägliche Praxis mit regulierenden Atemtechniken können wir eine funktionale Atmung entwickeln. Diese verbessert das natürliche, unbewusste Atemverhalten und fördert Gesundheit, Leistungsstärke und innere Balance.
(z.B. Kohärenzatmung, LSD-Atmung, Dreiecksatmung, Boxatmung)

Nicht nur für stressige Momente

Praktizieren wir entspannende Atemtechniken nicht nur in stressigen Momenten, sondern bauen sie regelmäßig in unseren Alltag ein, können wir sie bei Bedarf auch unbewusst abrufen.

Warum ist das wichtig?
Sind wir getriggert oder gestresst, schaltet unser Gehirn auf Autopilot, und wir sind nicht mehr in der Lage bewusst zu entscheiden, welche Atemtechnik sich am besten eignet, um uns wieder in unsere Mitte zu bringen.

Damit beruhigende Atemtechniken (z.B. Summen, verlängerter Ausatem) ihre ganze Wirkungskraft entfalten können, ist es sinnvoll, sie regelmäßig zu praktizieren, so dass unser System sie verinnerlichen kann.

Hormesis-Übungen

Aktivierende Atemtechniken (z.B. starke Atemanhaltübung, Wim-Hof-Atmung) eignen sich in geringen Dosen dazu, um unsere Stressresilienz zu stärken.

Voraussetzung hierfür, ist aber ein einigermaßen reguliertes Nervensystem und ein relativ gesundes bzw. funktionales Atemmuster!

Wenn wir sowieso schon dauernd gestresst sind, kaum zur Ruhe kommen und schwer entspannen können, macht es wenig Sinn, unser Stresslevel mit intensiven und herausfordernden Atemtechniken noch weiter zu erhöhen.



👉🏽 Atemtraining

Und wenn du Lust hast, richtig tief in das Thema regulierende Atemtechniken einzusteigen und du die Kraft deines Atems nutzen möchtest, um dich rund um wohler und lebendiger zu fühlen. Dann ist vielleicht ein Atemtraining etwas für dich …


Transformatives Atmen

Beim transformativen Atmen gibt es unterschiedliche Stilrichtungen und Ausprägungen (z.B. Holtropes Atmen, Rebirthing, Transformational Breath, Intesoma Breathwork).

Diese «Deep Dive Breathwork»-Methode ermöglichen es, auf das Unterbewusstsein zuzugreifen, energetische Spannungen und emotionale Blockaden zu lösen, unverarbeitete Emotionen zu integrieren und Stress abzubauen.

Durch transformatives Atmen können wir den Zustand unseres Nervensystems beeinflussen, unseren inneren Heilungsprozess unterstützen und die Verbindung zu uns selbst stärken.

Transformative Atemsessions sind eine dynamische Form von Breathwork, bei der eine aktivierende Atemtechnik (z.B. verbundener Atem, 3-fach Atem) genutzt wird. Die Sessions werden oft von Musiksets und Facilitators begleitet; offline können auch unterstützende Körperberührungen eingesetzt werden.

Je nachdem, was dir mehr liegt und welche Bedürfnisse du hast, kannst du transformatives Atmen in einer Gruppe, oder in einer 1-zu-1 Sitzung praktizieren.


👉🏽 Transformative Atemsession

Im 1-zu-1 Setting kannst du mit mir transformativ atmen und mit Hilfe deines Atems tief in dich selbst eintauchen.


Fazit

Ob regulierend oder transformierend – Breathwork bietet die Möglichkeit, unser mentales, emotionales und körperliches Wohlbefinden positiv zu beeinflussen und mehr Lebensfreude und Verbundenheit zu erfahren.

Bewusstes Atmen ist unbezahlbar, kostenfrei und steht uns jederzeit zu Verfügung.

Warum also nicht unseren Atem nutzen …💨🤩


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