Putzen, motzen, schlafen
Früher gab es die Tage vor den Tagen, an denen ich mich selbst nicht wieder erkannte und nicht recht wusste, was will ich und wer bin ich.
Das waren an sich schon sehr anstrengende Tage. Und wenn dann auch noch das Kind oder der Mann krank wurde, ein Kindergeburtstag oder ein Abgabetermin anstand, dann wurde es oft sogar hochexplosiv (wer kennt’s?).
Beinahe jeden Monat habe ich mir einige Tage gewünscht, weniger intensiv zu fühlen und ausgeglichener zu sein. PMS war lange Zeit kräftezehrend und aufreibend für mich.
Trotzdem bin ich dankbar für meine PMS-Erfahrungen.
PMS ist der Grund, warum ich überhaupt erst angefangen habe, mich für Breathwork zu interessieren.
Teil meiner Yogaausbildung war es, über Wochen hinweg regelmäßig die Wechselatmung zu praktizieren. So oft und wo immer möglich. Da habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass eine konstante Atempraxis mein PMS spürbar verringert. (Pranayama rules!)
Zu wissen, dass ich ein zusätzliches Werkzeug habe, um mit Hormon- und Stimmungsschwankungen umzugehen, hat mir deutlich mehr Leichtigkeit und Wohlbefinden in meinen Zyklus und in mein Leben gebracht.
Neben Ruhe und Schlaf hilft mir mittlerweile vor allem eine regelmäßige Atempraxis, mich nicht mehr so sehr in Grübeleien, Sorgen, Wutanfällen, Triggern und Emotionen während des «inneren Herbstes» zu verlieren.
Ja, ich bekomme vor meiner Periode immer noch Putzattacken, motze und schlafe auf jeden Fall mehr als in anderen Zyklusabschnitten. Ich bin gereizter, emotionaler, sensibler. Aber ich kann mit meinen Launen und Emotionen, die sich dann zeigen, besser umgehen und bin mitfühlender und achtsamer mit mir selbst.
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Ich freue mich, von dir zu hören!