Atmen als Selbstfürsorge
Warum soll ich atmen lernen? Ich atme doch schon die ganze Zeit.
Breathwork? Ist das nicht so ein Hippie-Eso-Kram?
Für Atemarbeit habe ich keine Zeit.
So, oder so ähnlich, sind manchmal die Reaktionen auf Breathwork.
Und: no judgment here!
Bevor ich mich näher mit dem Atem beschäftigt habe, hatte ich auch so meine Vorbehalte bzw. hatte ich überhaupt keine Vorstellung davon, was Breathwork kann und sein soll.
Mittlerweile ist Breathwork ein fester Bestandteil meines Lebens.
Warum?
Hier kommen 12 Gründe, warum Breathwork als Teil der Selbstfürsorge dienen kann:
1 – Regulierung des Nervensystems
Die Atmung wirkt wie eine Fernbedienung auf unser Nervensystem. Durch Atemtechniken können wir uns beruhigen und entspannen, ausgleichen oder auch aktivieren.
2 – Reduzierung von Stresssymptomen
Der Atem ist ein Kommunikationsmittel zwischen Körper und Geist. Bewusstes Atmen kann uns dabei unterstützen, in unsere Mitte zu finden (und auch länger dort zu bleiben).
Breathwork schult unsere Achtsamkeit und wir erkennen schneller, wenn wir angespannt sind, wenn uns etwas stresst oder wenn wir aus der Balance geraten.
Mit transformativen Atemsessions können wir energetische Spannungen und emotionale Blockaden lösen, Stresszyklen abschließen und Stress abbauen.
3 – Etablierung einer funktionalen Atmung
Durch Achtsamkeit auf den Atem, Atemtechniken und eine regelmäßige Atempraxis, können wir eine funktionale Atmung entwickeln (ruhig, leise, regelmäßig und ohne große Atemzüge über die Nase tief in den Bauch-Rippen-Raum atmend).
Eine funktionale Atmung unterstützt uns dabei, weniger gestresst und ausgeglichener zu sein. Sie hilft uns, unser ganzheitliches Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit zu steigern.
4 – Unterstützung des Immunsystems
Während einer Stressreaktion wird die Immunabwehr gehemmt. Solange wir uns im Stress befinden, kommen Heilung und Regeneration zu kurz.
Breathwork hilft uns zu Stress abzubauen und zu entspannen. Sind wir weniger gestresst und befinden wir uns seltener im Kampf-Flucht-Modus, kann unser Immunsystem besser seinen Job machen.
5 – Verbesserung der Schlafqualität
Breathwork trägt dazu dabei, einen gesünderen Umgang mit Stress zu finden und die Stressresilienz zu erhöhen. Wer weniger gestresst ist, schläft besser ein und besser durch.
Zudem können eine funktionale Atmung und nächtliches Atmen mit geschlossenem Mund, dabei helfen, Schnarchen und Schlafapnoe zu vermindern.
6 – Steigerung von Energie & Konzentration
Durch langsames, tiefes und reduziertes Atmen durch die Nase, verbessern sich u.a. die Blutzirkulation und die Sauerstoffversorgung der Zellen. Gewebe, Organe und das Gehirn bekommen mehr Sauerstoff ab. Mehr Sauerstoff bedeutet mehr Energie, mehr Leistungsfähigkeit und mehr Fokus.
7 – Förderung von innerer Ruhe & Klarheit
Breathwork ermöglicht es, leichter zu entspannen und zu entschleunigen. So dass wir uns weniger gestresst und getrieben fühlen.
Bewusstes Atmen kann uns dabei unterstützen, eine stärkere Verbindung zu uns selbst aufzubauen, so dass wir Emotionen, Bedürfnisse, Grenzen und unsere innere Stimme deutlicher wahrnehmen können.
8 – Gesünderer Umgang mit Emotionen & Triggern
Atemarbeit kann uns helfen, zwischen Reiz und Reaktion immer öfter eine Pause einzulegen und weniger reaktiv zu handeln.
Sie kann uns dabei unterstützen, unsere Kapazitäten zu erweitern, unsere Stressresilienz zu stärken und mit unseren Emotionen sein zu können, ohne von ihnen überwältigt zu werden.
9 – Stärkung von Selbstvertrauen & (Selbst)Sicherheit
Durch bewusstes Atmen sind wir mehr in Verbundenheit mit uns selbst. Atemarbeit ermöglicht es uns, auf uns und unsere innere Stimme zu hören und unserer eigenen Kraft zu vertrauen.
Sind wir mehr in unserer Mitte und mehr mit uns selbst verbunden, fühlen wir uns sicherer und wohler in uns selbst und mit anderen.
10 – Lösen von Gedankenschleifen
Atemarbeit hilft uns dabei, uns mit uns selbst und dem Hier und Jetzt zu verbinden.
Sind wir weniger in der Vergangenheit und weniger in der Zukunft – machen wir uns weniger Sorgen und Gedanken, was war und was sein könnte.
11 – Reduzierung von Ängsten & Panikattacken
Breathwork fördert ein reguliertes Nervensystem, ein gesünderer Umgang mit Stress und Emotionen, mehr innere Balance, Ruhe und Klarheit sowie ein gesteigertes Sicherheitsgefühl. Das kann dazu beitragen, dass Ängste und Panikattaken weniger werden oder in abgeschwächter Form auftreten.
12 – Steigerung von Wohlbefinden & Lebensfreude
Wir können die Kraft des Atems nutzen, um unsere mentale, emotionale und körperliche Gesundheit und unsere Lebensfreude positiv zu beeinflussen.
Fazit
Breathwork ist kein Wundermittel. Die Arbeit mit dem Atem löst sicher nicht all unsere Probleme und kann auch nur EINER von mehreren Schlüsseln am Selbstfürsorge-Schlüsselbund sein.
Aber Breathwork bietet uns verschiedene Möglichkeiten, für uns selbst zu sorgen und wirkt auf den unterschiedlichsten Ebenen.
Was soll ich sagen – I 💛 Breathwork!
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Ich freue mich, von dir zu hören…